Der Rattenfänger - Jugendgruppe des Troschenreuther Mundarttheaters vor Premiere
Es geht hoch her im Saal des Gasthauses 'Zum Roten Ochsen' in Troschenreuth. Die Bühnenbretter beben unter den energiegeladenen Füßen der 17 Mädchen und Jungen der Jugendgruppe des Troschenreuther Mundarttheaters, die sich an das Stück 'Der Rattenfänger' gewagt haben. Seit einigen Wochen proben sie nun unter der Leitung von Karin Wiesend, Kerstin Vogel und Wolfgang Hempfling.
Es geht hoch her im Saal des Gasthauses 'Zum Roten Ochsen' in Troschenreuth. Die Bühnenbretter beben unter den energiegeladenen Füßen der 17 Mädchen und Jungen der Jugendgruppe des Troschenreuther Mundarttheaters, die sich an das Stück 'Der Rattenfänger' gewagt haben. Seit einigen Wochen proben sie nun unter der Leitung von Karin Wiesend, Kerstin Vogel und Wolfgang Hempfling.
Bereits im Jahr 2003 wurde innerhalb des Mundarttheaters eine Jugendgruppe gegründet. Im Jahr darauf haben die Kinder und Jugendlichen mit großem Erfolg das Märchen „ Die kleine Meerjungfrau“ aufgeführt. Einige der damaligen Mitwirkenden gehören jetzt zum festen Stamm der Schauspieler des Vereins. Dem wollen die jungen Akteure der aktuellen Aufführung natürlich nicht nachstehen.
Wie für Troschenreuther Theaterproduktionen schon fast üblich, wurde das Stück mit Musik und Lieder unterlegt, die unter der Leitung von Kerstin Vogel und Karin Wiesend bearbeitet und einstudiert wurden. Auch Tanz und Akrobatik kommen nicht zu kurz. Einen Theaternachmittag für Jung und Alt versprechen die jungen Schauspieler.
Die bekannte Geschichte vom Rattenfänger von Hameln handelt von Fairness gegenüber Kindern und lehrt den Betrachter: „Wer ungerecht und unfair ist, hat Kinder nicht verdient!“ Ob und wie sich die Kinder von Hameln gegen die eigene Unterdrückung und die ungerechte Behandlung des Rattenfängers zur Wehr setzen, wird bei den Aufführungen am 31. Mai um 17:00 Uhr und am 01. Juni um 14:00 Uhr verraten. Einlaß ist jeweils 30 Minuten vorher, Karten gibt es nur an der Eintrittskasse.
Weitere Informationen auf www.mundarttheater.de



Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum
Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.
Kinder kehren auf die Theaterbühne zurück

Mehrere Anläufe hatte es gebraucht, bis das Troschenreuther Mundarttheater sein letztes Stück „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ wieder präsentieren konnte. Anfang 2020 gab es nach der Premiere noch zwei Vorstellungen, dann kam Corona und an Theater war nicht mehr zu denken. Sowohl 2021 als auch 2022 gab es Überlegungen und Anläufe, das Stück wieder aufzunehmen, aber die Sorge um die Gesundheit von Zuschauern und Mitwirkenden ließ es nicht zu.
Mundarttheater plant bereits neues Stück
Vor etwas mehr als zwanzig Jahre wurde der Verein Troschenreuther Mundarttheater e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Ensemble aber bereits seit sechs Jahren Theater. Trotz dieser langen Zeit ist das "TMT" aktiver und kreativer denn je. Das jedenfalls war das Fazit der Mitgliederversammlung des Vereins. Das Publikum honoriert das Engangement der Theatermacher um Vorstand Wolfgang Hempfling und so war das Stück "Urlaub, Liebe und Jeschäfte oder Willkommen im Roten Ochsen“, angelehnt an das berühmte "Weiße Rössel", eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.
Mehr als 30 Akteure wirkten mit, erstmals wurde ein Stück mit Livemusik begleitet, die Sänger und Schauspieler um Kerstin Vogel und Rainer Erfurt erhielten Standing Ovations. Mit dabei die Sankt Martin Singers. Womit der Vorsitzende in seinem Bericht dann auch gleich den Bogen zum nächsten Tagesordungspunkt spannte, denn die Satzung des Vereins wurde geändert, um den Damen der rührigen Gruppe um Leiterin Kerstin Vogel eine organisatorische und vereinsrechtliche "Heimat" zu geben. Im Zuge dieser Änderung wurde die Satzung gleich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung gebracht.
Finanziell ist das Mundarttheater solide aufgestellt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden dabei aber gleich wieder in aktuelle Technik und Fortbildung der Schauspieler investiert. So wurden neue Mischpulte für Licht und Ton, sowie Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone angeschafft, damit die Zuschauer die Darbietungen noch besser verfolgen und neue technische Möglichkeiten genutzt werden können. Als nächstes sollen die Umkleideräume saniert und erweitert werden.
