Mädchen stahlen der Kirwajugend die Schau
Bei bestem Festwetter hat Troschenreuth seine traditionelle Sommerkirwa gefeiert, das erste von gleich zwei Kirchweihfesten, die sich das Dorf im Jahresverlauf leistet, gefolgt vom Martinsfest im Herbst. Das Festwochenende startete mit Muskelkraft: Die starken Männer des Dorfes legten den Troschenreuther „Mehrzweckbaum“ – der über mehrere Jahre sowohl als Mai- als auch als Kirwabaum dient – mithilfe von Schwalben um, versahen ihn mit einer Wetterfahne und stellten ihn gekonnt wieder auf. Da der Platz um den großen Baum nicht zum Tanzen ausreicht, stellte die Kirwajugend traditionell einen zweiten, kleineren Kirwabaum auf. Am Abend heizte Alleinunterhalter „Der Versumpfte“ den Gästen ein. Als später Regen einsetzte, feierte die Gesellschaft kurzerhand im Gasthaus „Zum Roten Ochsen“ weiter.
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