Siedlergemeinschaft wächst
Kurz und prägnant war der Jahresbericht der Vorstandschaft der Siedlergemeinschaft "Rote Erde" Troschenreuth. Der Vorsitzende der Siedler, Christian Libor, berichtete in der Jahreshauptversammlung von zahlreichen Aktivitäten und neuen Mitgliedern.
Kurz und prägnant war der Jahresbericht der Vorstandschaft der Siedlergemeinschaft "Rote Erde" Troschenreuth. Der Vorsitzende der Siedler, Christian Libor, berichtete in der Jahreshauptversammlung von zahlreichen Aktivitäten und neuen Mitgliedern.
Höhepunkt des Faschingsballs der Siedler und der Feuerwehr war auch dieses Jahr der Auftritt des Männderballetts, so Libor in seinem Jahresrückblick. Viel Applaus bekam auch die Tanzgruppe des Faschingskomitees Kühlenfels-Waidach. Der Kinderfasching war erneut ein Anziehungspunkt für Klein und Groß, mit steigenden Teilnehmerzahlen.. Das Aufstellen des Osterbrunnens litt unter dem nasskalten Wetter. Trotzdem nahmen neben dem Zweiten Bürgermeister und den örtlichen Stadträten auch zahlreiche Troschenreuther Bürger daran teil. Der Maibaum wurde geschmückt aufgestellt und die Siedler nahmen an der Tennis-Dorfmeisterschaft teil. Bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen konnte man den ersten Platz verteidigen.
Immer mehr Zulauf bekommt die Familienwanderung am Vatertag nach Büchenbach, berichtete Libor. Diesmal machten sich 80 Wanderer auf den Weg. Zusammen mit der Kirwajugend wurde ein neuer Kirwabaum aufgestellt. Trotz durchwachsener Wetterlage war das Kinderfest am Spielplatz mit Spielstraße und Wasserrutsche gut besucht. Auch im kommenden Jahr stehen die genannten Aktivitäten wieder im Jahresprogramm des Vereins. Ein Siedlerausflug noch im Oktober war innerhalb von zwei Tagen ausgebucht. Derzeit liefen Verhandlungen mit diversen Firmen, um Vergünstigungen für die Siedler-Mitglieder auszuhandeln, so Libor weiter. Der Verein konnte neue Mitglieder gewinnen und hat nun 155 Mitgliedshaushalte. Einer der neuen Mitglieder, Manuel Bößl, übernahm gleich Verantwortung in der Vorstandschaft.
Kassier Alexander Groher konnte ein leichtes Kassenplus vermelden. In seiner Bilanz war auch eine Spende an die Kindertagesstätte St. Martin enthalten, ein sogenannter Softsitzer wurde anlässlich der Einweihungsfeier der erweiterten Kinderkrippe angeschafft.
Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung verdienter Mitglieder. Die Urkunde und Ehrennadel für vierzigjährige Mitgliedschaft konnten Georg Bauer und Heinrich Dürtler entgegen nehmen. Fünfundzwanzig Jahre bei den Siedlern sind Ottmar Gilch und Hubert Kirzdörfer. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurde Tobias Dettenhöfer ausgezeichnet. Paul Sporrer (40), Stefan Heeringklee, Thomas Neukam und Georg Bauer (alle 25 Jahre) konnten an der Versammlung nicht teilnehmen.

Ereignisreiches Siedlerjahr

Maibaum neu geschmückt
Traditionell lud die Siedlergemeinschaft "Rote Erde" zum Aufstellen des Maibaums ein. Zusammen mit zahlreichen Helfern anderer Vereine wurde der Troschenreuther Baum vorsichtig umgelegt, mit einer neuen Spitze und Kränzen versehen und dann in gemeinschaftlicher Kraftanstrengung mittels sogenannter Schwalben wieder aufgestellt.

Trotz Regen wurde der Osterbrunnen geschmückt
Gar nicht frühlingshaft präsentierte sich der Palmsonntag der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth, die traditionell den Osterbrunnen in der Dorfmitte schmückte. Regen und kalter Wind hielten viele Familien davon ab, dem Schmücken beizuwohnen und sich an Kaffee und Kuchen zu stärken. Doch einige Bürgerinnen und Bürger trotzten dem Regen, darunter der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff (PEG) und die Stadträte Michael Förster (PEG) und Kilan Dettenhöfer (CSU).