Troschenreuther Mundarttheater wieder auf der Bühne
Das Troschenreuther Mundarttheater feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer Neuauflage der Komödie "Und das am Hochzeitsmorgen" der englischen Meisterautoren Ray Cooney und John Chapman. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.
Das Troschenreuther Mundarttheater feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer Neuauflage der Komödie "Und das am Hochzeitsmorgen" der englischen Meisterautoren Ray Cooney und John Chapman. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.
Der schönste Tag im Leben der Braut kann ganz schön chaotisch werden, wenn am Hochzeitsmorgen der Brautvater vor der versammelten Familienbande ein Verhältnis mit einer blutjungen, sexy Italienerin gestehts. „Wie lange geht das schon?“, fragt die verdutzte Verwandtschaft. „Vor 15 Minuten hab ich sie hinter der Wohnzimmerbar kennengelernt. Das besondere an ihr ist. Außer mir kann Sie keiner sehen.“ Mit viel Witz, vielen Verwechslungen und musikalischen Gassenhauern garniert, zeigt das Mundarttheater ab März diese Komödie. Mit der neuen Inszenierung des Stücks feiert das Mundarttheater in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.
Die Aufführungstermine sind am Samstag, 2. März, und am Freitag, 8. März, am Samstag, 9. März, am Freitag, 15. März, und am Samstag, 16. März, sowie am Freitag, 22. und Samstag, 23. März. Der Bühnenvorhang im „Roten Ochsen“ öffnet sich jeweils um 19.30 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf bei Schreibwaren Wöckel oder unter Telefon (09241) 5771 sowie www.mundarttheater.de erhältlich.

Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum
Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.
Kinder kehren auf die Theaterbühne zurück

Mehrere Anläufe hatte es gebraucht, bis das Troschenreuther Mundarttheater sein letztes Stück „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ wieder präsentieren konnte. Anfang 2020 gab es nach der Premiere noch zwei Vorstellungen, dann kam Corona und an Theater war nicht mehr zu denken. Sowohl 2021 als auch 2022 gab es Überlegungen und Anläufe, das Stück wieder aufzunehmen, aber die Sorge um die Gesundheit von Zuschauern und Mitwirkenden ließ es nicht zu.
Mundarttheater plant bereits neues Stück
Vor etwas mehr als zwanzig Jahre wurde der Verein Troschenreuther Mundarttheater e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Ensemble aber bereits seit sechs Jahren Theater. Trotz dieser langen Zeit ist das "TMT" aktiver und kreativer denn je. Das jedenfalls war das Fazit der Mitgliederversammlung des Vereins. Das Publikum honoriert das Engangement der Theatermacher um Vorstand Wolfgang Hempfling und so war das Stück "Urlaub, Liebe und Jeschäfte oder Willkommen im Roten Ochsen“, angelehnt an das berühmte "Weiße Rössel", eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.
Mehr als 30 Akteure wirkten mit, erstmals wurde ein Stück mit Livemusik begleitet, die Sänger und Schauspieler um Kerstin Vogel und Rainer Erfurt erhielten Standing Ovations. Mit dabei die Sankt Martin Singers. Womit der Vorsitzende in seinem Bericht dann auch gleich den Bogen zum nächsten Tagesordungspunkt spannte, denn die Satzung des Vereins wurde geändert, um den Damen der rührigen Gruppe um Leiterin Kerstin Vogel eine organisatorische und vereinsrechtliche "Heimat" zu geben. Im Zuge dieser Änderung wurde die Satzung gleich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung gebracht.
Finanziell ist das Mundarttheater solide aufgestellt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden dabei aber gleich wieder in aktuelle Technik und Fortbildung der Schauspieler investiert. So wurden neue Mischpulte für Licht und Ton, sowie Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone angeschafft, damit die Zuschauer die Darbietungen noch besser verfolgen und neue technische Möglichkeiten genutzt werden können. Als nächstes sollen die Umkleideräume saniert und erweitert werden.
