Gelungene Festivalnacht
Die Zugabe-Rufe wollten gar nicht mehr aufhören, als sich in den fünf Kneipen und Vereinsheimen am frühen morgen die Bands von den Gästen des siebten Troschenreuther Kneipenfestivals verabschiedeten. Zuvor erlebten diese erneut musikalische Darbietungen der Extraklasse, und auch die Veranstalter zogen ein positives Resümee.
Die Zugabe-Rufe wollten gar nicht mehr aufhören, als sich in den fünf Kneipen und Vereinsheimen am frühen morgen die Bands von den Gästen des siebten Troschenreuther Kneipenfestivals verabschiedeten. Zuvor erlebten diese erneut musikalische Darbietungen der Extraklasse, und auch die Veranstalter zogen ein positives Resümee.
Rockig hart ging es bei der siebenköpfigen Formation "Kohl & the Gang" zu, die im Gasthaus Schwarzes Roß auftraten, dicht gedrängt folgten die Partygänger der Performance. Etwas schwerer tat sich Liedermacher Alexander "Sandy" Wolfrum im Schützenheim. Er bot eine flotte Mischung aus alten und neuen Songs, durchmischt von Cover-Versionen bekannter Balladen. Leider wollte der Funke manchmal nicht so recht überspringen, vielleicht auch, weil die Soundanlage kaum gegen den Hintergrundlärm an kam.
Im Gasthaus Zum Roten Ochsen trat die Musikchefin des Kneipenfestivals, Kerstin Vogel, wieder selbst auf, diesmal mit Continental Breakfast. Der harmonische Gesang des Trios verleitete schnell zum mitsingen oder -summen. "Sebbo und Funky", spontan verstärkt durch einen dritten Musiker, sorgten für ausgelassene Stimmung im Feuerwehrhaus. Ihre Oldies und Rockklassiker zogen die Besucher in den Bann. Das Power-Duo "Wulli & Sonja" traf im Sportheim schnell den Nerv der Musikfans und diese tanzten und sangen kräftig mit.
Bei bestem Kneipenfestivalwetter fanden erneut viele Besucher den Weg nach Troschenreuth, die Locations waren stets gut gefüllt und auch die beiden Shuttlebusse, die kostenlos zwischen den Kneipen und Vereinsheimen pendelten, wurden vor allem zu späterer Stunde gut angenommen. Bis in die Morgenstunden feierten die Partygänger friedlich und ohne Zwischenfälle.
Umsonst und draußen - für einen guten Zweck
Sonne, Kirwa, Küchla
Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.