Troschenreuther Feuerwehr 'rettete' Vermisste in Pegnitz
Rauch dringt aus einem Seitengang in die Aula der Christian-Sammet-Mittelschule, die Brandmeldeanlage piepst alarmierend. Fast zeitgleich dröhnen die Sirenen und Minuten später dröhnen Martinshörner durch die Stadt, die Feuerwehren aus Pegnitz, Troschenreuth und Bronn sind zehn Minuten nach dem Alarm durch die Integrierte Leitstelle Bayreuth vor Ort. Sechs Personen werden laut Auskunft von Personen, die sich aus dem Gebäude retten konnten, noch vermisst. Kommandant Werner Schiller lässt drei Trupps mit Atemschutzgeräteträgern, darunter die Troschenreuther Marco Neubauer und Kilian Dettenhöfer, zusammenstellen, die diese Menschen suchen und retten sollen. Das Bayerische Rote Kreuz wartet bereits mit einem Rettungswagen auf die möglicherweise Verletzten. Glücklicher Weise handelte es sich bei diesem Szenario nur um eine unangekündigte Alarmübung der Feuerwehren. Nachdem in der Feuerwehraktionswoche keine größe Übung im Pegnitzer Unterkreis statt fand, entschied sich Kommandant Schiller für eine Alarmübung an der Schule, um die kürzlich installierten Brandschutzmaßnahmen in der Praxis zu testen. Innerhalb von knapp 45 Minuten waren dann das Übungsfeuer gelöscht und alle vermissten Personen erfolgreich aus dem künstlich eingenebelten Bereich gerettet. Die Troschenreuther Wehr wurde von Kommandant Franz Buchfelder geführt.
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